Meine 10 Tipps gegen Selbstzweifel!

Meine 10 Tipps gegen Selbstzweifel!

 

Ganz heimlich und leise schleichen sie sich immer wieder ein und wenn ich nicht teuflisch aufpasse, dann haben sie sich so dermaßen an mich gekettet, dass es sehr schwer ist sie wieder loszubekommen. Gemeint sind Selbstzweifel in unterschiedlichsten Varianten. Sie kleben mit einer Hartnäckigkeit in den Gedanken und Vorstellungen, dass es kaum auszuhalten ist. Im Moment denken wir noch wir könnten die Welt erobern mit unserm Charme, unserem Witz, unserer Schönheit und manchmal nur einen kleinen Augenblick später fühlen wir uns so klein, hässlich und komplett durchschnittlich, dass wir am liebsten heulen würden.

Kennst du das auch? Du zweifelst an deiner Figur, du zweifelst daran Dinge die du dir vorgenommen hast auch zu schaffen, du zweifelst daran jemals den richtigen Partner zu finden und, und, und …

 

Die Folgen von Selbstzweifel

Die Folge ist, wir sind verunsichert und gehemmt im Umgang mit anderen, wir haben Angst vor neuen Situationen und trauen uns weniger zu Neues auszuprobieren, wir haben Angst vor Misserfolg und Versagen, wir wagen es nicht uns so zu zeigen wie wir wirklich Denken und Fühlen, aus Angst vor Ablehnung. 

Ich selbst kenne diese auch sehr gut. Aber was sind Selbstzweifel eigentlich? Letztendlich sind es alles unterschiedliche Formen von Angst die einzig und alleine den Zweck haben uns zu schützen. Aber woher kommen diese Ängste? Wir werden von klein auf bewertet; von unseren Eltern, in der Schule, in der Ausbildung, im Studium und später dann in der Arbeit. Aber auch im privaten Bereich z.B. wie wir aussehen und uns verhalten, beim Sport und anderen Hobbies. Nicht wir haben unseren Wert bestimmt, sondern unsere Umwelt hat über unseren Wert geurteilt. Diese Urteile wirken noch immer in uns.

 

10 Tipps gegen Selbstzweifel

Wie können wir nun diese Selbstzweifel überwinden? Hier einige Tipps die mir schon geholfen haben:

  • Überschreibe deine Ängste soweit wie möglich mit neuen Erfahrungen. Unser Gehirn muss lernen, dass die bisherige Angst unbegründet ist. Das ist natürlich ein Spagat, wenn man einerseits Angst hat gewisse Dinge zu tun und andererseits aber genau diese in Angriff nehmen soll. Lass dir Zeit. Das geht nicht immer und nicht sofort. Such dir nicht gleich deinen größten Zweifel und deine größte Angst aus. Fang mit kleinen Dingen an und baue so nach und nach deine Selbstzweifel ab. 

  • Lege dir ein kleines Büchlein zu, in dass du kleine Erfolge notierst. Lies darin, wann immer es nötig ist. Es schafft Selbstvertrauen und das ist der Gegenspieler des Selbstzweifels.

  • Überlege bei deinem größten Selbstzweifel, was du schon alles getan hast um ihn auf seinen Wahrheitsgehalt zu prüfen. Bleibe nicht in diesem Modus stecken sondern überlege aktiv wer und was dir bei der Überwindung deines Zweifels helfen kann. Mache dich nicht immer wieder selbst klein, sondern gehe die Angelegenheit aktiv an. Jammern bringt niemanden weiter.

  • Sorge dafür, dass du generell nicht zu viel Stress ansammelst, denn wenn unser Energieniveau sinkt, sind wir deutlich anfälliger für Selbstzweifel. Beobachte zum Beispiel mal, ob abends deine Zweifel sich häufiger und stärker zeigen als morgens. 

  • Vergleiche dich nicht in den Sozialen Medien mit anderen bzw. suche dir solche Vorbilder, die auch mal offen über ihre eigenen Zweifel sprechen. 

  • Sei achtsam in welchen Situationen du besonders anfällig bist für Selbstzweifel und dann sei in diesen Situationen besonders präsent. Nimm wahr, dass dein Zweifel da ist. Gib ihm aber nicht zu viel Raum. Es ist nur ein Gedanke. 

  • Tausche dich mit anderen Menschen deines Vertrauens über deine Ängste und Zweifel aus, damit hilfst du dir und wahrscheinlich auch anderen. 

  • Wenn du einer Angst, einem Zweifel immer wieder begegnest, dann gib ihm einen Namen und eine Gestalt. Damit löst du die Identifikation mit dieser Angst auf. Frage ihn warum, er/ sie hier ist und was du tun kannst, damit er/sie sich beruhigt. Experimentiere damit und schaue was sich daraus ergibt.

  • Beobachte dich, wo im Körper sich dieser Zweifel sich bemerkbar macht. Ist er vielleicht eine Art Kloß im Hals und ein Klumpen im Bauch? Sei dabei neutral und lehne ihn nicht gleich wieder ab, wie du es vielleicht schon so oft gemacht hast. Beobachte lieber was passiert, wenn du eine Weile mit deiner Aufmerksamkeit bei dem Körpergefühl bleibst. 

  • Setze deine Zweifel in ein neues Licht und akzeptiere, dass Zweifel auch Gutes in sich tragen. Wenn du sie annimmst, zeigen sie dir wo du noch nicht mit dir im Reinen bist und wo du noch etwas an dir arbeiten solltest. Verstehe sie als Wegweiser und Auftrag für die Zukunft in diesem Bereich dich weiterzuentwickeln.

 

„In uns selbst liegen die Sterne des Glücks.“

 

Du siehst also selbst, es gibt vermutlich viel mehr Möglichkeiten mit Angst und Zweifel umzugehen als du bisher gedacht hast. Probiere es aus und teile mir gerne mit, wie es dir damit ergangen ist. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg!

Alles Liebe!

Rose-Marie